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Mit spannenden und aktuellen Themen aus der Immobilienbranche wollen wir hier einen Mehrwert für unsere treue Kundschaft bieten. News, Projektpläne und informative Berichte aktuell aufbereitet und einfach zu finden. Erfahren Sie über unseren Blog - oder über unser vierteljährlich erscheinenenden Newsletter - was die Immobilienbranche bewegt. 

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14 Ergebnisse

Gepostet am 26.07.2018

Schimmelbefall

Sind Wände und Decken in Gebäude mit Schimmel befallen, sind Feuchtigkeitsprobleme die Ursache. Häufig sind diese auf ungenügenden Luftwechsel in den Innenräumen oder schadhafte Gebäudekonstruktionen zurückzuführen. 

Der Schimmelbewuchs wird in 3 Kategorien eingeordnet:

  • Kat. 0: Vereinzelte Schimmelspuren auf kühlen Wänden, Fugenmassen zwischen Keramikplatten oder in Fugendichtungsmassen am Duschwannenrand erkennbar. Dieser Befall wird gesundheitlich & bauphysikalisch als unkompliziert angesehen.
  • Kat. 1: Eine kühle Aussenwand weist oberflächlichen Schimmelbewuchs auf und/oder kleinflächiger Befall auf Holzbalken & unter abgerissenen Tapeten sind sichtbar. Dies ist zwar gesundheitlich inakzeptabel, aber bauphysikalisch vernachlässigbar. 
  • Kat. 2: Grossflächiger Bewuchs oder ein Befall bis in tiefe Schichten ist festzustellen. Das ist gesundheitlich inakzeptabel und bauphysikalisch häufig problematisch. Hier ist die Sanierung durch Fachpersonen erforderlich.

Benötigen Sie Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Gleichzeitig empfehlen wir folgendes Vorgehen um einen Schimmelbefall zu vermeiden:

  • Regelmässig und richtig lüften: mind. 3 x täglichen während 5 - 10 Minuten mit Durchzug. Wenn wie beim Kochen, Duschen, Baden oder Bügeln viel Dampf entsteht, sollte man die Abluftventilatoren betätigen oder lüften. 
  • Vorallem in älteren Gebäuden mit neuen Fenstern oder in Wohnungen, in denen viele Personen auf engem Raum leben, möglichst häufig lüften.
  • Richtig heizen: in älteren, schlecht isolierten Gebäuden Heizbeginn nicht verzögern.
  • Zwischen Möbeln und Aussenwänden Abstand von 10cm einhalten. Grosse Möbel besser nicht an kühle Aussenwände oder in Aussenwandecken stellen.

 

Gepostet am 04.04.2018

Wohnung mieten oder kaufen?

Fast zwei Drittel der Schweizer sind Mieter – Europarekord. Dies ist aber nicht verwunderlich, denn die Hürden für den Immobilienkauf sind in der Schweiz vergleichsweise hoch. Ob Kaufen statt Mieten aber wirklich besser ist, hängt von vielen Faktoren ab: das eigene finanzielle Polster, das persönliche Einkommen, aber auch das Miet- und Kaufpreisniveau am Wunschort.

Wir haben ein paar Tipps und Fragen zusammengestellt, die Sie sich stellen sollten:

1. Die anhaltend niedrigen Zinsen führen dazu locken zum Kauf einer eigenen Immobilie. Dies kann sich auch tatsächlich lohnen. Sie sollten sich aber auch Gedanken darüber machen, ob Sie mit einer eigenen Immobilie in Zukunft noch flexibel genug sind (eingeschränkte Mobilität zB. bei Arbeitgeberwechsel) und darüber hinaus auch alternative Anlagemodelle durchrechnen.

2. Mind. 20% Eigenkapital sind Pflicht! Mindestens 20% des Kaufpreises müssen mit Eigenkapital finanziert werden. Davon dürfen 10% aus der beruflichen Altersvorsorge (Säule 3a) entnommen werden. Die anderen 10% müssen aus eigenen Mitteln stammen. Wichtig außerdem: Hypothekarschulden müssen innerhalb von 15 Jahren auf zwei Drittel des Belehnungswerts amortisiert werden.

3. Wer die selbst genutzte Immobilie als langfristiges Investment betrachtet, bezahlt als Eigentümer keine Miete und ist die Immobilie vor Erreichen des Rentenalters abbezahlt, stellt sie eine gute Altersvorsorge dar. 

4. Jedoch: Anders als Mieter kommen Eigentümer für Renovierungen und Instandhaltungen vollständig selbst auf. Ausserdem muss der Eigenmietwert als Einkommen versteuert werden.

5. Der Mietpreismultiplikator. Das ist zwar vor allem eine Kennziffer für Kapitalanleger, doch auch für Selbstnutzer kann sie Anhaltspunkte dafür liefern, ob der geplante Erwerb wirtschaftlich vertretbar ist. Der Multiplikator gibt an, wie viele Jahresmieten für eine Immobilie für den gesamten Kaufpreis zu zahlen wären. Je höher der Multiplikator, desto schlechter die Rendite.

Beispiel
Eine Wohnung kostet mtl. Fr. 2‘400 Miete, im Jahr also Fr. 28‘800.
Der Kaufpreis für die gleiche Wohnung beträgt Fr. 700‘000.
Fr. 700'000 (Kaufpreis) : Fr. 28‘800 (Jahresmiete) = etwa 24,3 Jahre = Mietpreismultiplikator 24,3

In der Regel gilt, dass Multiplikatoren, die deutlich über 20 liegen, für tendenziell hohe Immobilienpreise sprechen, was allerdings relativiert werden muss: Ein höher Multiplikator ist nämlich auch ein Indiz dafür, dass nach Immobilien dieser Art eine hohe Nachfrage besteht = auch in Zukunft Wertsteigerungen und hohen Attraktivität.

6. Zinsbindung & Restschuld
Vor allem bei niedrigen Zinsen kann ein etwas höherer Kaufpreis immer noch tragbar sein. Voraussetzung ist allerdings, dass der Käufer bei seiner Finanzierung eine möglichst lange Zinsbindung wählt. Zudem sollte die niedrige Zinsbelastung genutzt werden, um eine höhere als in Hochzinsphasen übliche Amortisation zu zahlen.

Wir zeigen Ihnen beim persönlichen Gespräch sehr gerne den für Sie aktuell sinnvollsten Weg auf. 

Gepostet am 01.01.1970

Emotionen & Eigenheim

Wohneigentum – Zusammen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und dem Bundesamt für Wohnungswesen befasst sich der HEV Schweiz mit der Frage, welchen Stellenwert das Eigenheim für die Generation 50+ hat.

Wohneigentum ist mit Erinnerungen verbunden – positiven ebenso wie weniger guten. Vielfach wird auch davon geredet, dass Wohneigentum einen emotionalen Wert hat. Doch welchen solchen Wert hat die Immobilie für Wohneigentümer tatsächlich? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO). Hierfür wurden Mitglieder des HEV befragt, die älter als 50-jährig sind und über selbstbewohntes Wohneigentum verfügen.

Erinnerungen prägen emotionalen Wert

Der emotionale Wert wurde anhand des Vorhandenseins von Erinnerungen, die mit dem Wohneigentum zusammenhängen, beurteilt. Erinnerungen werden dabei durch Lebensereignisse wie zum Beispiel das Aufwachsen der Kinder oder das Feiern von Familienfesten in der Immobilie geprägt. Von den befragten Wohneigentümern gibt rund die Hälfte an, dass am Wohneigentum viele Erinnerungen hängen.

Mit der Wohndauer steigt der emotionale Als Grundlage für die Entwicklung von Erinnerungen dient die Wohndauer. Es ist wenig verwunderlich, dass mit längerer Wohndauer die Erinnerungen steigen. Beträgt die Wohndauer maximal fünf Jahre, geben nur 22 Prozent der Befragten an, dass Erinnerungen am Wohneigentum hängen. Hingegen äussern mehr als 70 Prozent der Befragten mit einer Wohndauer von mehr als 25 Jahren, dass sie das Wohneigentum mit Erinnerungen verbinden. Von den Befragten, die länger als 40 Jahre in der Immobilie wohnen, sind es sogar 82 Prozent.

Familiäre, soziale Lebensereignisse prägen emotionalen Wert

Neben der Wohndauer selbst haben Lebensereignisse mit einem familiären und sozialen Aspekt einen besonders hohen Einfluss auf die Erinnerungen und folglich auf den emotionalen Wert des Wohneigentums:Familienbesitz: Befand sich das Wohneigentum bereits in Familienbesitz, hängen besonders viele Erinnerungen daran. 75 Prozent der Befragten, die die Immobilie geerbt oder von Verwandten gekauft haben, äussern, dass sie das Wohneigentum mit Erinnerungen verbinden.
Zivilstand: Ebenfalls hat der Zivilstand Einfluss auf den emotionalen Wert des Wohneigentums. Sind die Befragten ledig oder geschieden, geben nur rund 40 Prozent von ihnen an, dass Erinnerungen am Wohneigentum hängen. Im Gegensatz dazu verbindet die Hälfte der Verheirateten Erinnerungen mit der Immobilie. Dies trifft auch auf diejenigen Personen zu, bei denen der Ehepartner bereits verstorben ist.
Kinder: Auch das Vorhandensein von Kindern wirkt sich auf die Erinnerungen aus. Sind keine Kinder vorhanden, geben nur 40 Prozent an, dass mit dem Wohneigentum Erinnerungen zusammenhängen. Im Gegensatz dazu sagt die Hälfte der Personen, die Kinder haben, dass sie das Wohneigentum mit Erinnerungen verbinden. Neben familiären Aspekten beeinflusst auch das soziale Umfeld in unmittelbarer Nähe den emotionalen Wert des Wohneigentums:
Freunde: 56 Prozent der Befragten, die angeben, Freundschaften in der Nachbarschaft zu pflegen, haben Erinnerungen, die mit dem Wohneigentum zusammenhängen, wohingegen dies nur auf 32 Prozent der Personen mit Wohneigentum zutrifft, die keine bzw. wenige Freundschaften in der Nachbarschaft haben.

Emotionaler Wert beeinflusst Entscheidungsverhalten
Der emotionale Wert des Wohneigentums spiegelt sich im Entscheidungsverhalten von Wohneigentümern wider. Die Verkaufsbereitschaft liegt im Durchschnitt bei tiefen 26 Prozent. Die Bereitschaft, die Immobilie an das Kind bzw. die Kinder zu vererben, beträgt durchschnittlich 71 Prozent.
Wurde das Wohneigentum geerbt – und ist somit der emotionale Wert höher –, sinkt die Verkaufsbereitschaft auf lediglich 16 Prozent, jedoch steigt die Vererbungsbereitschaft auf 88 Prozent. Sind in der Nachbarschaft viele Freundschaften vorhanden, beträgt die Verkaufsbereitschaft nur 22 Prozent. Dahingegen steigt die Verkaufsbereitschaft auf hohe 36 Prozent, wenn keine Freundschaften in der Nachbarschaft da sind.