Schimmelbefall

Gepostet am 26.07.2018

Sind Wände und Decken in Gebäude mit Schimmel befallen, sind Feuchtigkeitsprobleme die Ursache. Häufig sind diese auf ungenügenden Luftwechsel in den Innenräumen oder schadhafte Gebäudekonstruktionen zurückzuführen. 

Der Schimmelbewuchs wird in 3 Kategorien eingeordnet:

  • Kat. 0: Vereinzelte Schimmelspuren auf kühlen Wänden, Fugenmassen zwischen Keramikplatten oder in Fugendichtungsmassen am Duschwannenrand erkennbar. Dieser Befall wird gesundheitlich & bauphysikalisch als unkompliziert angesehen.
  • Kat. 1: Eine kühle Aussenwand weist oberflächlichen Schimmelbewuchs auf und/oder kleinflächiger Befall auf Holzbalken & unter abgerissenen Tapeten sind sichtbar. Dies ist zwar gesundheitlich inakzeptabel, aber bauphysikalisch vernachlässigbar. 
  • Kat. 2: Grossflächiger Bewuchs oder ein Befall bis in tiefe Schichten ist festzustellen. Das ist gesundheitlich inakzeptabel und bauphysikalisch häufig problematisch. Hier ist die Sanierung durch Fachpersonen erforderlich.

Benötigen Sie Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Gleichzeitig empfehlen wir folgendes Vorgehen um einen Schimmelbefall zu vermeiden:

  • Regelmässig und richtig lüften: mind. 3 x täglichen während 5 - 10 Minuten mit Durchzug. Wenn wie beim Kochen, Duschen, Baden oder Bügeln viel Dampf entsteht, sollte man die Abluftventilatoren betätigen oder lüften. 
  • Vorallem in älteren Gebäuden mit neuen Fenstern oder in Wohnungen, in denen viele Personen auf engem Raum leben, möglichst häufig lüften.
  • Richtig heizen: in älteren, schlecht isolierten Gebäuden Heizbeginn nicht verzögern.
  • Zwischen Möbeln und Aussenwänden Abstand von 10cm einhalten. Grosse Möbel besser nicht an kühle Aussenwände oder in Aussenwandecken stellen.

 

Schimmel
Schimmelbildung